Chorfahrt zum Tag der Sachsen

Gemeinsam ausfahren, Gemeinschaft pflegen und singen, singen, singen!
Bühnenauftritt
Das hatte sich der Belecker Männerchor Pankratius 1860 in diesem Jahr vorgenommen und jetzt in die Tat umgesetzt.
Am Freitag ging es zunächst nach Weißenfels(Sachsen-Anhalt), um dort den ehemaligen Vereinskassierer, Bernhard Klaus, an neuer Lebens- und Wirkungsstätte zu besuchen.
Beeindruckt zeigten sich die Ausflügler von den Dimensionen der Firma Schüco, in der B. Klaus als ausgewiesener SAP-Fachmann tätig ist. In Gruppen wurden die Besucher durch die riesigen Hallen geführt und lernten dort eine Menge über Kunststoff und Kunststoffverarbeitung für Fenster. Dass den „Besuchsbegleitern“ mit einem Lied und „einem Warsteiner“ gedankt wurde, soll nicht unerwähnt bleiben.
2015-09-05_Kirche
Weiter ging es zum Weißenfelser Schloss, wo in der Schlosskirche, die eng mit den Komponisten Bach, Händel u.a. verbunden ist, die besondere Atmosphäre und raumgreifende Akustik auch für Chöre getestet wurde.
Den Abend verbrachte der Chor dann in Leipzig, wo in der einzigartigen Anlage von Gängen, Hinterhöfen und alten Ausstellungsplätzen das „Passagenfest“ gefeiert wurde. Bei Musik und vielfältigen kulinarischen Genüssen wurde die Zeit bis weit nach Mitternacht nicht lang.
Samstag dann war Wurzen, die Partnerstadt Warsteins, angesagt. Mit den Verantwortlichen dort waren drei Auftritte über den Tag verteilt verabredet.
Kaum waren die Belecker Sänger im „internationalen Zelt der Partnerstädte Wurzens“ angekommen, traf man dort auf den Oberbürgermeister, Jörg Röglin, dem das erste Ständchen „am kühlenden Morgen“ dargebracht wurde.
Doch der besondere Auftritt an diesem Tag folgte kurz vor Mittag: Auftritt im Dom St. Marien.
Dieser Kirchenraum, der einen bemerkenswerten Raumklang zulässt, ergriff jeden Sänger und
führte ihn zu besonderem Stimmeinsatz. Als Hans-Jürgen Raulf im Lied „Sancta Maria“ den Solopart übernahm und danach der Projektchor das russische Lied: „Tebe pajom“ anstimmte, wollte der sich anschließende Applaus nicht enden.
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Der Auftritt am frühen Nachmittag auf der Bühne „Wurzener Land“ auf dem Jacobsplatz mitten in der Wurzener Innenstadt gab dem Chor die Möglichkeit, seine Vielfalt im Repertoire zum Besten zugeben. Dass der gekonnte Vortrag des Gesamtchores von Volksliedern lautstark vom Publikum honoriert und der Chorsatz des Projektchores „Männer mag man eben“ mit Schmunzeln aufgenommen wurde, soll nicht unerwähnt bleiben.
Der Auftrittsreigen endete am frühen Abend da, wo er begonnen hatte, auf der internationalen Meile, wo bei hereinbrechender Dunkelheit noch einmal Chorgesang in Vielfalt geboten wurde.
Am Sonntagmorgen widmete sich der Chor noch einmal der Stadt Leipzig, indem sie unter fachkundiger Leitung die Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt kennenlernten.
In Freyburg an der Unstrut war am frühen Nachmittag das Mittagessen vorbereitet.
Danach hieß es Abschied nehmen: Von Sachsen-Anhalt, Sachsen, Wurzen und vom Sangesbruder Bernhard Klaus, der sich dann über das Lied:“Heimat“ freuen durfte.
Alle Teilnehmer fuhren zufrieden und erfüllt von vielen Eindrücken weiter nach Hause.
Sicherlich war Ihnen im Gedächtnis geblieben, was ihnen Kirchenmusiker Johannes Dickert am Samstag im Dom mit auf den Weg gegeben hatte: “Städtepartnerschaft lebt weiter vor allem mit Kultur und Musik“.

 

Berichterstattung Warsteiner Anzeiger:Wurzen_WA