Sing doch mit…

Proben immer mittwochs im „Deutschen Haus“, Wilkestraße 43, Belecke

  • ab 19.30 Uhr Projektchor
  • ab 20.15 Uhr Gesamtchor

„Neu-Einsteiger“ sind in beiden Chören herzlich willkommen.

Halbjahresabschluss und Jubilarehrung – auch mal anders!

Wanderung durch "Dick und Dünn" - Foto: Wolfgang Heppekausen

Wanderung durch “Dick und Dünn” – Foto: Wolfgang Heppekausen

Ehrung von Franz Bürger für 50 Jahres aktive Siegen - Foto: P. Mahnke

Franz Bürger wird für 50 Jahres aktives Siegen geehrt – Foto: P. Mahnke

Hermann Bertling liest das Gedicht vom Breitmaulfrosch - Foto: P. Mahnke

Hermann Bertling und das Gedicht vom Breitmaulfrosch 🙂 – Foto: P. Mahnke

Ehrung von Ulrich Blecke für 40 Jahre Nitgliedschaft - Foto: P. Mahnke

Ehrung von Ulrich Blecke für 40 Jahre Mitgliedschaft – Foto: P. Mahnke

Bei bestem Wetter machten sich die Sänger des Belecker Männerchores Pankratius 1860 auf  in den südlichen Stadtwald. Unter der Leitung der „Donnerstagswanderer“, an ihrer Spitze Wolfgang Heppekausen, ging es Richtung Lörmecketurm, weiter über die Allee der Jahresbäume in das Naturschutzgebiet „Hochmoor Moosbruch“. Das dortige Podest bot die richtige Plattform für eine zünftige und naturnahe Jubilarehrung. Nach Gedichten in Plattdeutsch (Hans-Jürgen Raulf und Hermann Jesse) und Hochdeutsch (Hermann Bertling) ehrte der Vereinsvorsitzende Josef Wüllner  die anwesenden Jubilare: Franz Bürger für 50 Jahre und Franz-Josef Krieger für 25-Jahre Mitgliedschaft und aktive Chorbeteiligung.

Das Lied „ Wer hat dich du schöner Wald“, vorgetragen vom Chor unter der Leitung von Martin Krömer, hatte an dieser Stelle eine besondere tiefe Bedeutung.

Auf dem weiteren Weg war eine flüssige Stärkung an der Hubertusquelle angesagt, wo zur Überraschung der durstigen Sänger kein Warsteiner Wasser, sondern hochprozentiger Genuss aus der Quelle geschöpft wurde.

Kaffee und Kuchen gab es dann am Rastplatz „Paradies“ und – zur Überraschung und Freude aller Anwesenden – erschien der Warsteiner Ortsvorsteher Dietmar Lange, um die „lieben Nachbarn“ in seinem Warstein zu begrüßen. Er hatte in engagierter Arbeit Neuigkeiten zur Belecker Hymne – Oh Kuhbad Belecke – herausgefunden, um sie in „paradiesischer Umgebung“ vorzutragen. Butterkuchen und Kaffee gab es dafür zur Belohnung.

Den Abschluss ihres Ausfluges erlebten die Sänger in der Abendsonne auf der Terrasse von „Plückers Hoff“, wo zum Abschluss Ulrich Blecke zur 40-jährigen Vereinsmitgliedschaft ausgezeichnet wurde.

Mut zu Ecken und Kanten

„Wir können auch anders” — hatte der Belecker Männerchor Pankratius 1860 sein diesjähriges Konzert überschrieben. Selbstbewusst waren die Sänger, um Chorleiter Martin Krömer, bereits in den Vorankündigungen aufgetreten —zeigten sich als „eisenharte Kerle” in Siepmanns Schmiede und probten den „Beatles-Walk” über’m Asphalt. „Wir hoffen, dass Sie heute Abend hier hinausgehen und sagen: Das hat sich gelohnt.

Männerchor mal anders - Foto: M. Sprenger

Männerchor mal anders – Foto: M. Sprenger

Dass der Abend Änderungen versprach, darauf deutete auch bereits die Bühnendekoration von Bernd Oehlenberg hin. Üppige Blumenbouquets waren durch schlicht-weiße Hortensien und kantige Metallstücke abgelöst worden —und schienen fast als Sinnbild für einen „neuen” Männerchor. Bislang hatten die Sänger, vielfach ausgezeichnet als Meister- und Konzertchor, vor allem mit traditionellen, sakralen oder volkstümlichen, Vorträgen geglänzt. Am Samstag hatten sie unter anderem Mut zur Ecke und Kante, zeigten sich lockerer und vor allem vielschichtiger. Dass dies auch für das Konzert im Ganzen zutraf, war zum Teil auch den geladenen Gästen geschuldet. So eröffnete das junge Trom­peten-Ensemble der Warstei­ner Musikschule (P. Baronowski, J. Köhne, C. Severin, L. Heppe) familienähnlich mit March, Gavotte und Rigaudon von Johann Fischer beschwingt: „Wir versuchen immer auch eine Bühne zu bieten für junge Menschen”, erklärte Wüllner, die gelungene Wahl.

Treffliche Hintergrund Bebilderung

Bereits beim ersten Titel des BMC lugte anschließend vorsichtig ein weiterer „Stargast” hervor. „Viva la Musica” lobpreisten die Akteure im „Cantemus” von Maierhofer und die gesungenen Töne schienen sich dabei synchron auf die, per Beamer im Hintergrund herabregnenden Noten, zu legen. Welche Mühe hatte sich die Chormitglieder Peter Mahnke und Markus Berghoff in der Gestaltung der unglaublich trefflichen Hintergrundbebilderung gegeben! Da rannte auf der Leinwand der Bräutigam vor hunderten Heiratswilliger davon und gab dem „Junggesellen” (Volkslied aus Mähren) ebenso eine humorvolle Zusatznote, wie etwa das wirre Verkehrschaos in Warstein dem temporeichen „Mambo” von Herbert Grönemeyer. Letztere Einlage des 13-köpfigen Projektchors kam beim Publikum im ersten Teil des Programms besonders gut an und wurde ebenso wie die Darbietungen der Soester Neuen Gesangs-Solisten (SoNGS) mit einem stürmischen Applaus belohnt. „Zwei von uns kommen aus Soest, einer hat früher im Kreis gewohnt und einer wurde vermutlich in Soest gezeugt”, erklärte Bariton Peter Griffith den ungewöhnlichen Namen der Gäste und kam mit seiner im Brit-Akzent dargebotenen Anmoderation der amerikanischen Titel, wie „I feel pretty” oder „Somewhere” aus dem Musical West Side Story, super an. Besonders Jana Stehr als Sopranistin sorgte mit ihrer kraftvollen hell-tönenden Stimme für einen „stimmigen” Kontrapunkt im Männerchor-Konzerts. Den lieferte auch Pianistin Ioana Corina Ionescu durch ihre emotionale und doch starke Spielweise — zudem schmückten sich die Herren sichtlich gern mit der hübschen Musikerin. „Ah” tönte es nach der Pause aus dem Zuhörerraum als die Hauptakteure erneut die Bühne betraten. Abgelegt waren die schwarzen Anzüge und durch bunte Schlipse, leger aufgekrempelte Hemden und Jeanshosen ersetzt worden. „Carpe Diem” (Text: Zitate, Musik: Schmoll) — „Genieße den Tag” luden sie sogleich auch treffend ein und vertieften mit Udo Jürgens: „Ich glaube … dieses Leben ist schön genug, bunt genug, Grund genug sich daran zu erfreuen…”

Überraschend andere Zugabe

Einen erneut neuen Akzent setzten anschließend „SoNGS” mit ihrem „African­American Spiritual-Block”: „Die Kultur der Sklaven, ihre Lieder, wurden einst verboten. Da kam ihnen die geniale Idee neue Songs zu schreiben — mit Wörtern aus der Bibel. So kommt es; dass jedes Lied mehrere Bedeutungen hat, aber alle aus der Seele kom­men”, lenkte Griffith zu Titeln wie „Deep River” (Arr. Ben Parry) oder den abschließenden Spiritual Medley hin. „Es war ein toller Abend und ein sehr beeindruckendes Konzert”, bedankte er sich anschließend und das Publikum ließ die Solisten nicht ohne Zugabe „He’s got the whole world in his hand” von der Bühne. „Bravo”- Rufe heimste anschließend sogar der Projekt-Chor mit seiner Liedauswahl zum Thema „Funk und Fernsehen” ein. Ob Rio Reisers „König von Deutschland”, Westernhagens „Freiheit”, „Lalelu” – vielen noch im Ohr von Heinz Rühmann – oder Paulchen Panthers „Wer hat an der Uhr gedreht?” (nach einem Satz von Martin Krämer) – das Publikum hatte Spaß an den bekannten (und zum Teil umgetexteten) Titeln, wiegte sich im Takt, tappte mit dem Fuß oder sang sogar ein wenig mit.

Bevor sich Wüllner mit einer – ebenfalls überraschend anderen Zugabe – dem gemeinsam mit den Zuhörern gesungenen „Prost mit harmonischem Klang” – und Dank den Aktiven und Unterstützen (insbesondere der Kulturinitiative) verabschiedete, setzten die Männer unter dem tatsächlich „anderen” Konzert einen perfekten Schlusspunkt. Visuell per Beamer ging’s den langen Weg, von der Bühne über den roten Teppich und durchs Blitzlichtgewitter in ein noch nicht sichtbares Ziel. Stimmlich hätte es nicht gekonnter gewählt sein können, diesen Weg ins Neue durch von Sinatra unsterblich gemachtes „My Way” zu intonieren. Bleibt abzuwarten wohin der Männerchor sich orientiert – dass er sich weiterentwickelt und breiter aufstellt, hat er mit seinen Darbietungen beim „Wir-können-auch-anders”-Konzert bewiesen. Sicher ist: Er macht es auf „seine Weise”…

Text: Ingrid Schmallenberg

Gut gelaunt und gut vorbereitet für Aula-Konzert

Auf dem Weg zu Aula – Foto: Christian Clewing

Na, das sieht doch gut aus: Der Chorleiter, Martin Krömer, geht voran und die Sänger des Belecker Männerchores Pankratius 1860 folgen ihm auf dem Weg zum Konzert in die Neue Aula in Warstein-Belecke am Samstag um 19.30 Uhr.

„Allein unter Männern“ – auf der Bühne der Neuen Aula

Pianistin: Ioana Corina Ionescu

Nicht nur im Stadtgebiet Warstein und der heimischen Region ist die Pianistin Ioana Corina Ionescu bekannt und geschätzt, die ihre künstlerische Ausbildung am George Enescu-Kollegium in Bukarest/Rumänien abgeschlossen hat. Sie wirkt als Klavierlehrerin u.a. an der Warsteiner Musikschule und ist vor allem im Bereich „Klavierduo“ sehr erfolgreich. Frau Ionescu wird  im vielversprechenden Konzert des Belecker Männerchores Pankratius 1860 am 25.Juni in der Neuen Aula sowohl den Männerchor als auch den Projektchor des Belecker Männerchores mit ihrem einfühlsamen, als auch zupackendem Spiel am Klavier begleiten. Neben dem Ungarischen Tanz Nr.6 von Johannes Brahms ist die Pianistin Begleiterin auch bei zwei Liedern von Udo Jürgens: „Ihr von Morgen“ und „Ich glaube“. Diese Lieder entfalteten vor allem bei den Liveauftritten des im vorletzten Jahr verstorbenen Künstlers ihre besondere Wirkung.

Karten für das Konzert bei den Sängern des Belecker Männerchores und in den 3 Filialen der Sparkasse Lippstadt in Allagen, Belecke und Warstein.

Vorbestellungen sind auch per Mail: info@belecker-maennerchor.de möglich.

„Wir können auch anders“ – Konzert mit dem BMC

Belecker Männerchor und musikalische Gäste am 25. Juni 2016 in der Neuen Aula

Freunde der Chormusik sollten sich diesen Termin vormerken: der Belecker Männerchor Pankratius 1860 präsentiert am 25. Juni 2016 um 19.30 Uhr ein Chor- und Instrumentalkonzert in der Neuen Aula in Belecke. Nach einem geistlichen Konzert im letzten Jahr will der Chor in diesem Jahr mit neuen Liedern aus dem großen Bereich der weltlichen (Chor-)Musik seine Fans überraschen.
Seit einigen Monaten bereiten sich die Sänger um Chorleiter Martin Krömer intensiv auf dieses Ereignis vor. Nicht nur in den Proben und Sonderproben, sondern auch bei einem Coaching mit dem Mitglied des Musikausschusses im Chorverband NRW, Volker Buchloh, intensivierten sie die musikalische Darbietung ihrer Lieder.
Die Auswahl der Lieder unterscheidet sich diesmal von der traditionellen Literatur eines Männerchores. Wer bekannte Volkslieder o.ä. erwartet, wird leider nicht auf seine Kosten kommen. „Wir können auch anders“, so der 1. Vorsitzende Josef Wüllner und verweist auf das Programm. Der Chor wird neue, moderne Chorliteratur, aber auch Lieder u.a. von Udo Jürgens, sowie einen Satz aus der Männerchor-Suite von Michael Schmoll, deren Uraufführung erst 2012 war, präsentieren.
Der Projektchor des Belecker Männerchores wird wieder unter Beweis stellen, dass Popmusik im Chor richtig gut „swingen“ kann. Popsongs von Rio Reiser oder Marius Müller-Westernhagen werden die Zuhörer ebenso begeistern wie das bekannte „Mambo“ von Herbert Grönemeyer.
„Wir haben uns natürlich auch musikalische Gäste eingeladen“, so Josef Wüllner weiter. Ein Trompeten-Ensemble der Musikschule Warstein wird mit Jazz-Stücken und Melodien von Gershwin aufwarten.
„Ich freue mich darauf, mit einer jungen Kollegin, der Pianistin Ioana Corina Ionescu, zusammen arbeiten zu dürfen“, so Chorleiter Martin Krömer. „Mit ihrem einfühlsamen, aber auch zupackendem Spiel wird sie den Chor am Klavier, z.B. beim Ungarischen Tanz, begleiten“.
Last but not least wird das Konzert durch das Ensemble „SoNGS“ (Soester Neue Gesangs-Solisten) um die Pianistin Bettina Casdorff aus Soest bereichert. Die „SoNGS“ , das sind neben Bettina Casdorff am Piano: Jana Stehr (Sopran), Maren Tröndle (Mezzosopran) und Peter Griffith (Bariton). Sie werden dem Konzert mit Musical-Melodien und Spirituals, sowie Gospels und Jazz-Songs eine wirklich besondere Note verleihen.
Karten für das Konzert gibt es im Vorverkauf bei den Sängern des Belecker Männerchores und in den 3 Filialen der Sparkasse Lippstadt in Allagen, Belecke und Warstein.

 

Schmiede Siepmann Werke

Echt heiße Angelegenheit!

Die Sänger des Belecker Männerchores wollen auch die „Öffentlichkeits“-Arbeit für ihre kommendes Konzert anders gestalten
und entschlossen sich zu einem Fototermin u.a. in der Schmiede der Siepmann Werke.
Dass bei dieser „heißen Nummer“ die Gastpianistin von den Sängern schützend in ihre Mitte gestellt wurde, versteht sich von selbst.
Foto: Christian Clewing

Konzertvorschau

Sänger freuen sich auf Konzert am 25.06.2011 - Foto: Christian Clewing

Sänger freuen sich auf Konzert am 25.06.2011 – Foto: Christian Clewing

„Wir können auch anders,“ so sagten sich die Sänger des Belecker Männerchores Pankratius 1860 und feierten ihren Namenstag (Pankratius) nicht im Vereinslokal, sondern in der Bahnhofstraße und auf dem Wilkeplatz, wo sie bei herrlichem Sonnenwetter fröhliche Lieder anstimmten und sich für manch stimmungsvolles Foto in Positur stellten. Mit Alma, dem Belecker Wappentier, rufen die Sänger ihren Fans zu: „Samstag, 25. Juni, reservieren! Konzert in der Neuen Aula, mit musikalischen Gästen! Wahrscheinlich aber ohne Alma“

Mitgliederversammlung 2016

Berichterstattung: Soester Anzeiger - Gabriele Schmitz

Berichterstattung: Soester Anzeiger – Gabriele Schmitz

Josef Wüllner bedankt sich bei Michael Ogrodowski für sein Engagement als Notenwart - Foto: Peter Mahnke

– Foto: Peter Mahnke

Vorsitzender Josef Wüllner verabschiedet Michael Ogrodowski aus der Vorstandstätigkeit und bedankt sich für das gezeigte Engagement als Beisitzer und Notenwart des Belecker Männerchores.

Vorstand mit Helmut Wessel, dem fleißigsten Sänger in 2015 (2. v. rechts)

Alter und neuer Vorstand des Belecker Männerchores mit Helmut Wessel, “fleißigster Sänger in 2015” (3. v. rechts)

Ehrung von Helmut Wessel für 60 Jahre aktives Singen

Foto - P.Kretschmer

Foto – P.Kretschmer

Chorfahrt zum Tag der Sachsen

Gemeinsam ausfahren, Gemeinschaft pflegen und singen, singen, singen!
Bühnenauftritt
Das hatte sich der Belecker Männerchor Pankratius 1860 in diesem Jahr vorgenommen und jetzt in die Tat umgesetzt.
Am Freitag ging es zunächst nach Weißenfels(Sachsen-Anhalt), um dort den ehemaligen Vereinskassierer, Bernhard Klaus, an neuer Lebens- und Wirkungsstätte zu besuchen.
Beeindruckt zeigten sich die Ausflügler von den Dimensionen der Firma Schüco, in der B. Klaus als ausgewiesener SAP-Fachmann tätig ist. In Gruppen wurden die Besucher durch die riesigen Hallen geführt und lernten dort eine Menge über Kunststoff und Kunststoffverarbeitung für Fenster. Dass den „Besuchsbegleitern“ mit einem Lied und „einem Warsteiner“ gedankt wurde, soll nicht unerwähnt bleiben.
2015-09-05_Kirche
Weiter ging es zum Weißenfelser Schloss, wo in der Schlosskirche, die eng mit den Komponisten Bach, Händel u.a. verbunden ist, die besondere Atmosphäre und raumgreifende Akustik auch für Chöre getestet wurde.
Den Abend verbrachte der Chor dann in Leipzig, wo in der einzigartigen Anlage von Gängen, Hinterhöfen und alten Ausstellungsplätzen das „Passagenfest“ gefeiert wurde. Bei Musik und vielfältigen kulinarischen Genüssen wurde die Zeit bis weit nach Mitternacht nicht lang.
Samstag dann war Wurzen, die Partnerstadt Warsteins, angesagt. Mit den Verantwortlichen dort waren drei Auftritte über den Tag verteilt verabredet.
Kaum waren die Belecker Sänger im „internationalen Zelt der Partnerstädte Wurzens“ angekommen, traf man dort auf den Oberbürgermeister, Jörg Röglin, dem das erste Ständchen „am kühlenden Morgen“ dargebracht wurde.
Doch der besondere Auftritt an diesem Tag folgte kurz vor Mittag: Auftritt im Dom St. Marien.
Dieser Kirchenraum, der einen bemerkenswerten Raumklang zulässt, ergriff jeden Sänger und
führte ihn zu besonderem Stimmeinsatz. Als Hans-Jürgen Raulf im Lied „Sancta Maria“ den Solopart übernahm und danach der Projektchor das russische Lied: „Tebe pajom“ anstimmte, wollte der sich anschließende Applaus nicht enden.
2015-09-05_Warsteiner_Stand
Der Auftritt am frühen Nachmittag auf der Bühne „Wurzener Land“ auf dem Jacobsplatz mitten in der Wurzener Innenstadt gab dem Chor die Möglichkeit, seine Vielfalt im Repertoire zum Besten zugeben. Dass der gekonnte Vortrag des Gesamtchores von Volksliedern lautstark vom Publikum honoriert und der Chorsatz des Projektchores „Männer mag man eben“ mit Schmunzeln aufgenommen wurde, soll nicht unerwähnt bleiben.
Der Auftrittsreigen endete am frühen Abend da, wo er begonnen hatte, auf der internationalen Meile, wo bei hereinbrechender Dunkelheit noch einmal Chorgesang in Vielfalt geboten wurde.
Am Sonntagmorgen widmete sich der Chor noch einmal der Stadt Leipzig, indem sie unter fachkundiger Leitung die Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt kennenlernten.
In Freyburg an der Unstrut war am frühen Nachmittag das Mittagessen vorbereitet.
Danach hieß es Abschied nehmen: Von Sachsen-Anhalt, Sachsen, Wurzen und vom Sangesbruder Bernhard Klaus, der sich dann über das Lied:“Heimat“ freuen durfte.
Alle Teilnehmer fuhren zufrieden und erfüllt von vielen Eindrücken weiter nach Hause.
Sicherlich war Ihnen im Gedächtnis geblieben, was ihnen Kirchenmusiker Johannes Dickert am Samstag im Dom mit auf den Weg gegeben hatte: “Städtepartnerschaft lebt weiter vor allem mit Kultur und Musik“.

 

Berichterstattung Warsteiner Anzeiger:Wurzen_WA

Einstimmung in die Sommerpause

Um nach ernsthafter Chorarbeit in gemütlicher Runde an Stütingsmühle mal „ein Gläschen“ zu trinken, zu essen und zu klönen, dazu hatte der Belecker Männerchor seine Sänger eingeladen. Und um freundschaftliche Bande zu pflegen, wurden gleich die Sänger des MGV 1858 Warstein dazu geladen, was sich später bei manchem Lied und „Döneken“ als sehr positiv bemerkbar machte. Diese freundschaftliche und sommerliche Atmosphäre war dann ein würdiger Rahmen, um langjährige Mitgliedschaften im Belecker Männerchor zu würdigen. Es wurden geehrt und mit einer Urkunde ausgezeichnet: Erich Schröer 25 Jahre, Josef Finger 50 Jahre und Helmut Wessel 60 Jahre!
Nicht an der Ehrung vor Ort teilnehmen konnten: Hans Bollmann 25 Jahre, Karl-Heinz Stelte 40 Jahre, Rolf Aust und Hermann Mook 50 Jahre.
Nun will der Chor erst mal Schützenfest feiern und „urlauben“, um gut ausgeruht am 5. August wieder in die Probenarbeit einzusteigen.

Auf dem Foto vorn von links: Josef Finger, Helmut Wessel, Erich Schroer und Chor-Vorsitzender Josef Wüllner

Ehrungen - Foto: Peter Mahnke

Ehrungen – Foto: Peter Mahnke