Terminkalender

Mai 2012
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Neue Probenzeiten ab 2012

immer Mittwochs: 

  ab 19.30 Uhr Projektchor

  ab 20.15 Uhr Gesamtchor

Proben im Vereinslokal „Deutsches Haus“, Wilkestraße 43, Belecke.

„Neu-Einsteiger“ sind herzlich willkommen.

Benefizkonzert des Lionsclubs

 „Wahrlich schöner Sonntag” dank Lionsclub-Initiative

Benefizkonzert in Belecke hinterließ Spuren in den Herzen der Zuhörer.

 

Foto - Gabriele Schmitz

 

Von Gabriele Schmitz

„Schönes Erleben und Gutes dabei tun”, so hätte das Benefizkonzert mit Belecker Männerchor, Kirchenchor Heilig-Kreuz und Organist Peter Hunecke am Sonntagnachmittag in der Pankratiuskirche überschrieben werden können. Prall gefüllt waren die Bänke, als Pfarrer Markus Gudermann und Lionsclub-Vorsitzende Dr. Hildegard Krämer die Zuhörer und Interpreten willkommen hießen.

Mit ihren kraftvollen Männerstimmen begeisterten die Sänger des MGV Pankratius 1860, nebst Projektchor, unter der Leitung von Martin Krömer, ihre Zuhörer. Zum Auftakt ihrer Darbietungen wählten sie „Ein Lied der Hoffnung” von K.H. Jäger – schufen so eine heiter-beschwingte Stimmung. Nach den beiden lateinischen Werken Panis Angelicus von Perluigi da Palestrina und Miserere (P. Janczak), das perfekt akzentuiert mit flotten Wechseln vorgetragen wurde, kam es zum heimlichen Höhepunkt des frühen Abends. Sanft und behutsam ließen die Männer ihre sonst so gewaltigen Stimmen erklingen. Amanda McBrooms „Die Rose” hinterließ Spuren in den Herzen der Zuhörer, die dies durch einen dankbar-spontanen Zwischenapplaus zu honorieren wussten. Stark und getragen zeigten sich dann die Stimmen des Projektchors, der mit dem afroamerikanischen Spiritual „Where you there?”, sowie dem Traditional aus Irland „An Irish Blessing” erneut für Beifall sorgte.

 

Karnevalistische Chorprobe

Eine etwas andere Chorprobe veranstaltete die Sänger des Belecker Männerchores am Mittwoch vor Karneval.

Anstatt der üblichen Chorliteratur wurden Karnevalslieder gesungen. Dazu hatten sich die Sänger teilweise kostümiert. Hans-Jürgen Raulf (Alias “Hasi”) verteilte an alle Sänger Kopien mit selbstgedichteten Liedern auf Platt und auch ein Liederheft mit seinen bekanntesten Hits der letzten Jahre. Es wurde fleißig gesungen und geschunkelt. Dann kamen Hasi und Edelbert Schäfer (Alias “Schummel”)  so richtig in Fahrt und erzählten lustige Geschichten und Gedichte von “Romeo und Julia”, vom leidigen Rentnerdasein und die Mär vom mislungenen Fondüessen. Die Sänger konnten sich vor Lachen nicht mehr halten und es wurde noch bis früh in den Morgen gefeiert, obwohl einige Sänger am nächsten Tag noch arbeiten mussten.

 

Jahreshauptversammlung 2012

Gemeinsames Grünkohlessen vor der JHV - Foto: Gabriele Schmitz

Lückenschluss ist geglückt Männerchor St. Pankratius blickt auf ErfolgeAuch für die Jahreshauptversammlung des Belecker Männerchores galt die Maxime „Wer rastet, der rostet”, was der Berichterstattung aller Vorstandsmitglieder um den Vorsitzenden Josef Wüllner entnommen werden konnte. Einige Tage im Kalender des Berichtsjahres 2011 – ein Jahr nach dem groß gefeierten 150-jährigen Bestehen – ragen besonders heraus: Die Teilnahme am Rosenmontagszug mit Freunden aus Warsteins Partnergemeinde Hebden Bridge, „…nun ist der Belecker Rosenmontagszug in England im Gespräch”. Der Gegenbesuch bei Sangesfreunden in Arcen/Niederlande und der Abstecher nach Kevelaer waren eine Erinnerung wert. Die Mitgestaltung an der Wilkeplatz-Einweihung war „ein schöner Sonntag”; die zentrale Jubilarehrung des Sängerbundes in Lipperbruch sah auch die Belecker Sänger auf der Bühne; die Chorseminare haben gute Ergebnisse gezeigt, die sich beim Leistungssingen Stufe B in Unna bezahlt gemacht haben. „Unser erfolgreiches Abschneiden beweist uns: Wenn wir beim Singen zusammenstehen, kriegen wir auch was auf die Reihe”.

Reinhard Beilmann wird Sänger des Jahres 2011 - Foto: G. Schmitz

An den 36 Proben hat Reinhard Beilmann fast vollständig teilgenommen; ihm wurde mit einem kleinen Geschenk gedankt.

Der neue Vorstand mit Hermann Jesse in der Mitte - Foto: Gabriele Schmitz

Unter den Beisitzern gibt es eine Veränderung: Dirk Schürmann schied aus und Hermann Jesse rückte nach. Noch ein Blick in den diesjährigen Terminkalender, in dem wohl der Chorausflug nach Paderborn am Samstag, 8. September, hervorsticht: Der Männerchor wird in der Messe um 18 Uhr im Hohen Dom mit seinem Gesang Erzbischof Hans Josef Becker unterstützen. Am 18. März gibt der Chor ein Benefizkonzert für den Lionsclub; am 4. November geht es nach Drewer zum 275-jährigen Jubiläum der St. Hubertus-Kirche, und ein Adventskonzert ist für das Wochenende 15./16. Dezember geplant. (Betty Römer-Götzelmann)

Auch im 151. Jahr erfolgreich im Leistungssingen

Vor dem Auftritt - Foto: Peter Mahnke

 

Heute konnten die Sänger des Belecker Männerchores beweisen, dass ein Chor mit 150 Jahren noch nicht wirklich alt ist.
Der Chorverband NRW organisiert Wettbewerbe, an dem der Belecker Chor seit den 1980-er Jahren in regelmäßigen Abständen teilnimmt. Der Titel Konzertchor muss alle 3 Jahre bestätigt werden. Um den Ansprüchen der Fachjury zu genügen, stand dieser Auftritt beim Leistungssingen in Unna im Mittelpunkt der letzten wöchentlichen Chorproben.

Der Chor stellt sich der Jury auf der großen Bühne der Unna Stadthalle - Foto: Peter Mahnke

Höchste Konzentration beim Auftritt - Foto: Peter Mahnke

 

Chorleiter "Martin Krömer" und 1. Vorsitzender "Josef Wüllner" bei der Ergebnisbekanntgabe - Foto: Peter Mahnke

Chorleiter "Martin Krömer" und 1. Vorsitzender "Josef Wüllner" bei der Ergebnisbekanntgabe - Foto: Peter Mahnke

Es wurden folgende Werke vorgetragen:
„Frisch gesungen“ im Satz von Friedrich Silcher, „Panis angelicus“ von G.Pierluigi da Palestrina
(aus dem 16. Jahrhundert), „Miserere“ von Piotr Janczak (geb.: 1972) und das allseits bekannte „Kein schöner Land in dieser Zeit“ von W. von Zuccalmaglio (Altena, 1840) im Satz für Männerchöre von Prof. Michael Schmoll, Landeschorleiter des Chorverbandes NRW, der im Frühjahr 2010 eine Intensivprobe mit den Belecker Sängern durchführte.
Die Hürde wurde mit Erfolg genommen, was Chorleiter Martin Krömer zu folgendem Ausspruch veranlasste: „ Wir haben auf das Ziel hingearbeitet und es erreicht. Ein Kompliment an die Sänger, die sich erneut der Herausforderung gestellt haben!“

 

Als die Sänger glücklich und zufrieden vom Leistungssingen in Unna zurückkehrten, wurden sie schon am Vereinslokal  „Deutsches Haus“  von einigen „weiblichen Anhängern“  mit großer Freude begrüßt.  Zu dieser Fangruppe gehörte auch die Belecker Ortsvorsteherin, Elke Bertling, die „Ihren Männern“ – schließlich ist sie seit Jahren aktiv  förderndes Mitglied im Chor- herzlich zum „Konzertchor“ gratulierte.

Ein besonderes Lob von ihr erhielt der Chorleiter, Martin Krömer, der „vor allem  in den letzten Wochen intensive und gute Arbeit geleistet  hat.“

„Macht weiter so,“ rief Elke Bertling den Sängern zu, „ damit ihr in Belecke ein Garant für gute Chormusik bleibt!“  Dass die Siegesfeier schnell die mitternächtliche Stunde erreichte, soll noch am Rande erwähnt werden.  (Text: J.Wüllner)

Chorfahrt 2011 nach Arcen

Singen verbindet – Belecker Männerchor in den Niederlanden
Arcen bei Venlo, Kevelaer und Xanten waren die Ziele des Chorausflugs, den der Belecker Männerchor Pankratius 1860 im Jahr nach seinem Jubiläum ganz im Zeichen von Gemeinschaft und Geselligkeit unter der Reiseleitung von Bernhard Klaus und Peter Mahnke genoss.

Aufstellung vor der Herzog-Jan Brauerei in Arcen - Foto: Peter Mahnke -

Von Freitag bis Sonntag stand der Gesang diesmal nicht konzertant im Vordergrund, sondern war das Band der Verbundenheit, das die Sänger und ihre mitreisenden Begleiterinnen immer wieder gemeinsam aktiv werden ließ. Bereits auf der Fahrt Richtung Niederlande wurde manches Lied angestimmt, um die Stimmbänder für das Freundschaftssingen in Arcen zu trainieren.

Alle Mann in einem Boot - Foto: Peter Mahnke -

Manche Konzertbesucher erinnern sich vielleicht noch an den niederländischen Chor, der im September 2009 das Konzert des BMC durch seine stimmliche Qualität, die abwechslungsreiche Liedauswahl und humorvolle Moderation so sehr bereicherte, dass beide Chöre sich anschließend beim Bier menschlich näher kamen und einen Gegenbesuch vereinbarten.

Auch in den Niederlanden versteht man Plattdeutsch - Foto: Peter Mahnke -

 

 

 

 

Als Gastgeschenk hatten die niederländischen Sänger damals „Hertog Jan“ Bier aus einer kleinen heimischen Brauerei mitgebracht. Was lag da näher, als hieran anzuknüpfen sich an eben dieser Brauerei wiederzutreffen? Nach einer kurzweiligen Führung und einem kleinem Spaziergang zur nahegelegenen Maas – von einigen in einem „Kettcarzug“ zurückgelegt – wurde im benachbarten ‚Café de Hertog Jan Proeverij‘ stundenlang gesungen und gelacht.

Stadtrundgang durch den Wallfahrtsort Kevelaer - Foto: Peter Mahnke -

Das Wetter spielte mit: Die Besichtigung des Wallfahrtsortes Kevelaer und ein informativer Besuch mit ‚Spargel satt‘ vom Buffet auf dem Spargelhof Schippers waren die Highlights am Samstag, an dem der Chor seine Stimmen auch in der Marienbasilika neben der großen Seifert-Orgel erklingen ließ.

Besuch des römischen Amphitheaters im Archäoligiepark Xanten - Foto: Peter Mahnke -

Am Sonntag bekamen die Sänger die Gelegenheit, in imposanter Umgebung zu singen: im Amphitheater des Archäologischen Parks Xanten – ein besonderes Klangerlebnis!

Gestärkt durch ein Mittagessen an der Xantener Nordsee ging es wieder gen Belecke, wo beide Busse am Abend mit zufriedenen Passagieren eintrafen.

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Generalversammlung 2011 – nach dem 150-jährigen Jubiläum

MGV Pankratius 1860 Belecke zieht rundum positive Bilanz

- Im Jubiläumsjahr jede Chance genutzt, „dem Glück singend auf die Sprünge zu helfen” -

Der Vorstand mit Vorsitzendem Josef Wüllner (M.) kann stolz auf die geleistete Arbeit sein. - Foto: Bernd Oehlenberg

„Singen ist gesund und macht glücklich!” Vom stimulierenden Charakter des gemeinsamen Vortrages sind die Sänger des Belecker Männerchores Pankratius 1860 überzeugt. Nach einem ebenso ereignisreichen wie arbeitsintensiven Jubiläumsjahr zogen sie am Freitagabend im Vereinslokal „Deutsches Haus” eine rundum positive Bilanz.

Ob beim musikalischen Frühschoppen, im Rosenmontagszug, während der Open-Air-Party vor dem Haus Welschenbeck, im Verlauf des „etwas anderen” Jubiläumskonzertes mit den Profis der Gruppe „6-Zylinder” in der Theateraula, beim „Weihnachtssingen für einen guten Zweck” oder im Chor mit den Senioren des Ortes – die Aktiven nutzten jede Chance, dem Glück singend auf die Sprünge zu helfen und gleichzeitig den 150. Geburtstag ihres Chores gebührend zu feiern.

Die Erfahrungen eines „tollen Jahres” verarbeitete Vorsitzender Josef Wüllner zum Erfolgsrezept für die Zukunft: „Auch wenn man älter wird muss man nicht stehen bleiben.” Vielmehr gelte es, zeitgemäß zu reagieren, ohne den Zeitgeist zu pflegen.

Chorleiter Martin Krömer fühlt sich von den fast zwanzig zurückliegenden Großveranstaltungen „ganz schön gefordert”. In seiner Begeisterung ist er dennoch kaum zu stoppen. „Es gibt keinen Grund zum Ausruhen. Ich möchte, dass es so weiter geht!” Dabei treibt ihn vor allem die „hörbare Entwicklung” des Chores an. „Die Präzision des Gesanges ist besser geworden”, stellte er fest und würdigte gleichzeitig die „harte Arbeit”, die dieser Entwicklung zugrunde liege. Mit den Worten: „Ich bin stolz darauf, den Chor durch dieses Jahr geführt zu haben”, beendete er den Rückblick und widmete sich umgehend den Herausforderungen der Zukunft. Das Durchschnittsalter der insgesamt 152 Mitglieder liegt bei 62 Jahren. Die Zahl der heute noch 60 aktiven Sänger wird schrumpfen. Trotz der zu erwartenden, Lücken bleibt ein „homogener, ausgeglichener Chorklang” erklärtes Ziel des Dirigenten. Die Sänger müssen sich auf „Versetzungen” einstellen. Auch sollen choreographische Elemente stärker einbezogen werden. Zur Perfektion des Gesamtbildes kündigte er „noch mehr Coaching” an. Nahziel des Jahres 2011 ist die Teilnahme am Leistungssingen der Stufe B Ende Oktober in Unna.

Über die weniger erfreulichen Begleiterscheinungen des Jubiläumsjahres informierte Kassierer Bernhard Klaus. Die Finanzierung der vielen Veranstaltungen belastet die Vereinskasse. Den vielen großzügigen Spendern sei Dank hält sich die „leichte Unterdeckung” jedoch in Grenzen.

Klaus: „Wir haben rundherum einen positiven Eindruck hinterlassen und das sollte uns das Geld wert gewesen sein!”

Die ungezählten Arbeitsstunden, die vor allem von den Vorstandsmitgliedern abgeleistet wurden, sind nach den Worten von Josef Wüllner gar nicht zu bezahlen. In diesem Zusammenhang hob er die „beispielhafte Tätigkeit” von Hermann und Rolf Jesse hervor. Nur ungern schickte er drei langjährige Mitglieder in den Ruhestand. Seine Hoffnung, dass Johannes Löffeler, Heinz Schönemann und Franz Willmann dem Verein auch als „Passive” treu bleiben mögen, bekräftigten die Anwesenden mit Applaus. Zustimmung auf der ganzen Linie erfuhren auch der zweite Vorsitzende Peter Kretschmer und Beisitzer Michael Ogrodowski. Sie wurden während der Vorstandswahlen in ihren Ämtern bestätigt.

Nach den Turbulenzen des Jubiläumsjahres stehen den Sängern nun etwas ruhigere Zeiten ins Haus. Die will Martin Krömer nutzen, um den Chor neu aufzustellen. Er kündigte an, in Zukunft noch etwas spitzer zuzuhören als bisher. Seine Mitstreiter bat er, trotz anstehender Veränderungen keine Starrheit an den Tag’ zu legen, mit ihm gemeinsam das Experiment zu wagen, um noch mehr Freude am Singen herüber bringen zu können.

Text: Ingrid Schmallenberg/Soester Anzeiger

Weihnachtssingen für guten Zweck

Weihnachtssingen in Heilig-Kreuz - Foto: G. Schmitz

Einen besinnlichen Abschluss fand am Mittwochabend das scheidende Jubiläums-Jahr zum 150. Bestehen des Männerchors Pankratius 1860 in der Heilig-Kreuz-Kirche. Zum Singen beliebter Weihnachtslieder war die Gemeinde eingeladen, unterstützt von Organist Peter Hunecke an der Orgel. Das Repertoire reichte von einem beschaulich einstimmenden „Alle Jahre wieder”, über vom Chor vorgetragene Werke aus den Jubiläumskonzerten, bis hin zu einem inbrünstig aus allen Kehlen gesungene „Oh du fröhliche_”. „Musik muss verbreitet werden”, machte Vorsitzender Josef Wüllner deutlich und stellte die Kollekte den drei Belecker Kindergärten für die musikalische Frühförderung in Aussicht. (Text: G. Schmitz)

Einladung

TonArt Festival in Düsseldorf

...nur Fliegen ist schöner - Projektchor singt im Düsseldorfer Flughafen - Foto: Julija Ogrodowski

Ein Festival zum Abheben.
Über 1.000 Sänger traten beim zweiten TonArt-Festival am Düsseldorfer Flughafen auf. Die Fluggäste staunten nicht schlecht, als sie am vergangenen am 07.11.2010 das Terminal betraten, und ihnen aus allen Richtungen Stimmen entgegen schallten.
Verteilt über das gesamte Terminal sangen auf sieben Bühnen jeweils unterschiedlichste Chöre.
Für jedes Alter und für jeden Geschmack war gesorgt.

Neben den ca. 20.000 Festivalbesuchern kamen noch rund 190.000 Passagiere, die an dem Wochenende in ihren Urlaub starteten.

Chorleiter Martin Krömer auf der Suche nach dem richtigen Ton - Foto: P.Mahnke


Von Pop, Jazz, Gospel und a capella war jedes Genre vertreten. Viele bekannte Gruppen, wie z.B. die “6-Zylinder”, die „German Silver Singers“, die “Flying Pickets” sowie zahlreiche Chöre aus ganz NRW waren mit dabei und nicht zuletzt auch der Projektchor des Belecker Männerchores!
Das Sänger-Festival war so erfolgreich, dass es auch im nächsten Jahr wiederholt werden soll.

Den erfolgreichen Auftritt feierten die Belecker Sänger anschließend in der Düsseldorfer Altstadt und gaben dabei noch so manches Lied zum Besten. Bei der nächsten Aktion dieser Art, waren sich alle Sänger einig, ist der Projektchor garantiert wieder mit dabei.

Festkonzert mit 6-Zylinder

Den 150. Geburtstag können die Sänger vom „Belecker Männerchor Pankratius 1860“ gar nicht oft genug feiern. Am Samstag, den 02. Oktober zogen die Aktiven beim großen Jubiläumsfestabend in der herbstlich geschmückten Theateraula noch einmal alle Register der Sangeskunst. Mit einer Ode an die Musik „Cantemus – viva la Musica“ stimmte der der Gesamtchor unter der Leitung von Dirigent Martin Krömer den Reigen der klingenden Festtagsgrüße an. „Alleine singen ist langweilig“, stellte Vorsitzender Josef Wüllner anschließend fest und forderte das Publikum zum Mitsingen auf. In den Kanon „Heute feiern wir Geburtstag“ stimmten neben zahlreichen Ehrengästen auch Ortsvorsteherin Elke Bertling, der Ehrenvorsitzende Peter Wessel und Irmgard Eickhoff vom Sängerkreis Lippstadt ein. Doch schon beim Ungarischen Tanz Nr. 6 gehörte die Bühne ganz allein dem Jubiläumschor. Mit dem Meisterwerk von Johannes Brahms ließ er die Zuhörer tief in die wunderbare Welt der Klassik eintauchen. Die Frage, ob traditionelle Männerchöre englische Literatur einüben sollten, beantwortete Wüllner eindeutig: „Wir stellen uns dieser Herausforderung.“ Die zwei folgenden Gospelsongs honorierte das Publikum mit Begeisterung. Vor allem über den Applaus der Damen freuten sich die Herren vom Projektchor. „Männer mag man eben“ stellten sie selbstbewusst und Augen zwinkernd fest. Als echte Dreamboys gaben sie sich einfach unwiderstehlich: „Wir sind so sexy und galant oh yeah!“ Es sollte noch besser kommen. „Hier geht gleich richtig die Post ab“, kündigte Josef Wüllner vor der Pause die Gruppe 6-Zylinder an. Die A-cappella Sänger aus Münster gehören seit Jahren zur ersten Garde der deutschen Vocalensembles.

Belecker Männerchor vor dem Konzert - Foto: Matthias Wiedemann

Projektchor des Belecker Männerchores - Foto: I.Schmallenberg

Bevor sie ihre aktuelle Show „Acapulco“ präsentierten, überschütteten sie den Jubiläumschor „die wunderbaren roten Krawatten“ mit Komplimenten: „Jungs, man sieht euch die 150 Jahre nicht an.“ Allein der Name „Pankratius“ ging ihnen nicht ganz so flüssig über die Lippen. Eher hätten sie ihn mit dem Münchner Hofbräuhaus oder dem fast gleichnamigen Zuchtfisch „Pangasius“ in Verbindung gebracht, als mit Warstein. Freude am originellen Wortspiel kaum auch in der Ankündigung ihres eigenen Programms zum Vorschein: „A-cappella war gestern – heute ist Acapulco!“ Dahinter verbarg sich eine originelle Mischung aus um getexteten, neu arrangierten Popsongs und witzigen Eigenkompositionen. Weil die Mienen der Zuhörer anfangs auf „innere Emigration“ schließen ließen, verrieten die charmanten Jungs das „Wundermittel für guten Laune“. Ein Crashkurs im Fingerschnipsen brachte Bewegung in die Massen und bald schnipste der ganze Saal im Calypso-Rhythmus von Harry Belafontes „Jump in the Line“. Mit steigendem Stimmungspegel kam ein westfälischer Kartoffelbauer ins Spiel.

Der entfesselte mit Square-Dance Einlagen zu „Cotton eye Joe“, gepaart mit westfälischer Mundart eine geballte Ladung „Bauern-Power“. Vom durchschlagenden Ergebnis seines Einsatzes überrascht kam er aus dem Staunen gar nicht mehr heraus: „Ihr habt ja ordentlich Dampf auf der Pfanne – mein lieber Herr Gesangsverein!“ So unter Hochdruck geraten forderte das Publikum Zugabe um Zugabe.

6-Zylinder in Aktion - Foto: P.Mahnke

Zum großen Finale verbeugten sich die Sänger aus Münster und Belecke gemeinsam vor einem tobenden Publikum. Josef Wüllner ließ sich vom 6-Zylinder Entertainment anstecken und vollführte als Geste des Dankes einen meterhohen Luftsprung ganz nach dem Motto: „Das war Spitze!!!“ (Text: I. Schmallenberg)

Das Publikum und auch die Sänger des BMC sind von der Show der 6-Zylinder begeistert - Foto: I.Schmallenberg